Donnerstag, 24. März 2016

2. Rotary Camp in Puerto Iguazú

Hallöchen!

Vom 10. bis zum 13. März hatte ich mein zweites Distrikt Camp in Puerto Iguazú, Argentinien, dort wo die berühmten Wasserfälle sind.

Es war irgendwie ein bisschen chaotisch das Camp, zum Beispiel haben wir ewig gebraucht, um dort hin zu fahren, da wir über Brasilien nach Argentinien gefahren sind, und wir ewig lange an der grenze von Brasilien nach Argentinien warten mussten, weil die dort irgendwie extrem pingelig sind mit den Grenzkontrollen.

Aber wie auch immer, irgendwann sind wir doch im Hotel angekommen und dort haben schon alle auf uns gewartet und es gab ein großes Wiedersehen, weil wir uns da letzte mal im Dezember gesehen hatten.

Am ersten Tag hatten wir irgendwie gar kein Programm, was mich jetzt eigentlich nicht wirklich gestört hat, da ich so mehr Zeit hatte mich mit meinen Freunden zu unterhalten.
Abends bzw. am späten Nachmittag sind wir zu einem Ort gefahren, wo ganz viele Ureinwohner oder auch "Indianer" wohnen. 
Das war gefühlt mitten im Urwald und unser Reiseführer hat gesagt, dass es dort auch Schlangen, Taranteln und sogar Jaguar gibt.
"Natürlich nicht dort, wo wir uns aufhalten werden", aber ich war schon kurz vorm Umkehren, nur leider waren wir schon relativ weit im Wald drin und ich wollte dann auch nicht alleine zurück gehen.

Aber ich hab es dann doch noch durchgezogen und habe coole, selbsgebaute Fallen gesehen, Bananenbäume und sogar eine Passionsfrucht-Pflanze.

Das Haus besteht  aus Stöckern und Lehm



Das ist eine selbsgebaute Falle



Auf dem Rückweg mussten wir alle feststellen, dass unsere Schuhe vollkommen im Ar*** waren. Kennt ihr diese Plato-Schuhe, wo die Sohle nochmal 5 cm an Körpergröße hinzu schmuggelt?
Genau so waren unsere Schuhe, nur das unsere Sohlen dann vollkommen aus roter Lehm-Erde bestand.


Am Freitag hatten wir genauso wenig zu tun, also sind wir in den Pool gegangen, haben etwas die Stadt erkundigt und abends sollten wir kurz etwas planen für das nächste Camp, welches mit Inbounds und Outbounds sein wird und wo jedes Land einen Stand bekommen wird, um den Outbounds ein bisschen die Kulturen näher zu bringen.
Darauf freue ich mich schon richtig, nur schade ist, dass einige dann schon nicht mehr da sein werden, da sie vorher schon nach Hause fliegen.

Am Samstag sind wir schon früh aufgestanden, weil wir die Cataratas, also die Wasserfälle, besuchen gefahren sind.
Die Ausblicke die man dort hatte waren echt unglaublich und atemberaubend. Außerdem sind wir auch mit einem Boot zu den Wasserfällen gefahren. 
Ich hatte eher das Gefühl, dass wir unter den Wasserfällen waren, da wir so unglaublich nass geworden sind, ich konnte noch nicht mal mehr meine Augen offen halten, weil einfach überall Wasser war!















Am Sonntag ist nicht mehr viel passiert, es sind nur nach und nach immer mehr Leute abgereist, bis wir dann endlich auch uns auf den Heimweg gemacht haben.










Mittwoch, 23. März 2016

Mein ultimo primer día - letzter erster Tag

Hallooo, 

da bin ich mal wieder!
Nach gehäuften Nachfragen, heute mal wieder ein Upload.

Und zwar geht es um meinen ersten Schultag des neuen Schuljahres (hier fängt Schule im Februar an und endet in November), der sogenannte "Ultimo Primer Día", was so viel heißt wie: Letzter erster Tag, da meine Klassenkameraden und ich jetzt im letzten Jahrgang sind und sie jetzt sozusagen ihr Abi machen.

Dieser Tag wird hier ziemlich groß gefeiert, noch lange nicht so groß wie der eigentliche letzte Schultag, aber dafür dass man in Deutschland da gar nichts macht ist es schon ziemlich groß und aufwendig.

Dann erzähle ich mal was wir gemacht haben:
Wir haben uns ein riesen großen Banner gemacht, mit dem Namen unserer Schule und dem Namen unser Kurses.



Dazu hatten wir passende T-Shirts, wo unsere Namen hinten drauf stehen.



Am Abend vor unserem ersten Schultag haben wir sozusagen "reingefeiert" bis spät in die Nacht. Die Jungs haben einfach bei dem Klassenkameraden, wo die Feier statt gefunden hat, übernachtet. 
Wir Mädchen jedoch mussten alle abgeholt werden und dann am frühen morgen wieder hingefahren werden, da wir alle zusammen zur Schule gehen wollten.
Im ersten Moment fand ich es echt komisch, dass vor allem die Mütter meiner Klassenkameradinnen so ein Problem damit hatten, ihre Töchter dort auch übernachten zu lassen. Wir wären ja viele Mädchen gewesen, die dort übernachten wollen. Aber naja, andere Länder, andere Sitten.

Trotzdem ist der Abend sehr gut gelungen!





























Am nächsten Morgen haben wir uns alle 
wieder versammelt, um in einer Caravana, also ein Auto-Konvoi zur Schule zu fahren.
Das war soooo cool, wir hatten 3 Autos und ein paar Mofas. In dem ersten Auto waren super große Boxen drin, wo wir dann natürlich die Musik bis zum Anschlag auf gedreht haben.
Ich saß mit 3 weiteren Klassenkameradinnen im Kofferraum des 2. Autos, auf der Rückbank saßen 4 Leute und auf dem Dach, durch die Dachluke auch nochmal 2 Leute und natürlich einen Fahrer + Beifahrer.

So sind wir dann mit super lauter Musik zur Schule gefahren, haben noch ein paar andere Schulen auf dem Weg besucht, sind dann vor unserer Schule angehalten, haben mit Silvesterböller bisschen Lärm gemacht, danach sind wir mit unserem riesigem Banner in die Schule gerannt und haben ganz brav ein Foto mit unserer Lehrerin gemacht.
Danach sind wir wieder zurück zu den Autos gegangen und haben unsere Caravana fortgeführt.


Danach sind wir zu einem anderen Klassenkameraden nach Hause gefahren und haben dort unseren Tag genossen, bisschen gefeiert und in den Pool gesprungen.
Wir haben dort noch gegrillt (Asado, ist eine viel leckere Art zu grillen), getanzt und Musik gehört, bis wir dann alle so müde waren, dass wir nach hause gefahren sind und einfach nur noch schlafen wollten.




Mir hat mein UPD= ultimo primer día, super viel spaß gemacht und ich hab mal wieder ein bisschen was von der Kultur gelernt. Die suchen einfach immer nach Gründen un zu feiern. :D
Aber das finde ich echt gut :D

Liebe Grüße!
Euer Julchen