Vom 10. bis zum 13. März hatte ich mein zweites Distrikt Camp in Puerto Iguazú, Argentinien, dort wo die berühmten Wasserfälle sind.
Es war irgendwie ein bisschen chaotisch das Camp, zum Beispiel haben wir ewig gebraucht, um dort hin zu fahren, da wir über Brasilien nach Argentinien gefahren sind, und wir ewig lange an der grenze von Brasilien nach Argentinien warten mussten, weil die dort irgendwie extrem pingelig sind mit den Grenzkontrollen.
Aber wie auch immer, irgendwann sind wir doch im Hotel angekommen und dort haben schon alle auf uns gewartet und es gab ein großes Wiedersehen, weil wir uns da letzte mal im Dezember gesehen hatten.
Am ersten Tag hatten wir irgendwie gar kein Programm, was mich jetzt eigentlich nicht wirklich gestört hat, da ich so mehr Zeit hatte mich mit meinen Freunden zu unterhalten.
Abends bzw. am späten Nachmittag sind wir zu einem Ort gefahren, wo ganz viele Ureinwohner oder auch "Indianer" wohnen.
Das war gefühlt mitten im Urwald und unser Reiseführer hat gesagt, dass es dort auch Schlangen, Taranteln und sogar Jaguar gibt.
"Natürlich nicht dort, wo wir uns aufhalten werden", aber ich war schon kurz vorm Umkehren, nur leider waren wir schon relativ weit im Wald drin und ich wollte dann auch nicht alleine zurück gehen.
Aber ich hab es dann doch noch durchgezogen und habe coole, selbsgebaute Fallen gesehen, Bananenbäume und sogar eine Passionsfrucht-Pflanze.
| Das Haus besteht aus Stöckern und Lehm |
| Das ist eine selbsgebaute Falle |
Auf dem Rückweg mussten wir alle feststellen, dass unsere Schuhe vollkommen im Ar*** waren. Kennt ihr diese Plato-Schuhe, wo die Sohle nochmal 5 cm an Körpergröße hinzu schmuggelt?
Genau so waren unsere Schuhe, nur das unsere Sohlen dann vollkommen aus roter Lehm-Erde bestand.
Am Freitag hatten wir genauso wenig zu tun, also sind wir in den Pool gegangen, haben etwas die Stadt erkundigt und abends sollten wir kurz etwas planen für das nächste Camp, welches mit Inbounds und Outbounds sein wird und wo jedes Land einen Stand bekommen wird, um den Outbounds ein bisschen die Kulturen näher zu bringen.
Darauf freue ich mich schon richtig, nur schade ist, dass einige dann schon nicht mehr da sein werden, da sie vorher schon nach Hause fliegen.
Am Samstag sind wir schon früh aufgestanden, weil wir die Cataratas, also die Wasserfälle, besuchen gefahren sind.
Die Ausblicke die man dort hatte waren echt unglaublich und atemberaubend. Außerdem sind wir auch mit einem Boot zu den Wasserfällen gefahren.
Ich hatte eher das Gefühl, dass wir unter den Wasserfällen waren, da wir so unglaublich nass geworden sind, ich konnte noch nicht mal mehr meine Augen offen halten, weil einfach überall Wasser war!


Am Sonntag ist nicht mehr viel passiert, es sind nur nach und nach immer mehr Leute abgereist, bis wir dann endlich auch uns auf den Heimweg gemacht haben.

















