Donnerstag, 30. Juni 2016

Nur noch zwei Wochen, soll ich mich jetzt freuen oder nicht...?

Hallöchen ihr Lieben!

Tja, richtig gelesen, in 2 Wochen werde ich euch in Deutschland wieder auf die Nerven gehen. Echt unglaublich, dass ein Jahr so schnell vorbei gehen kann, auch wenn uns das jeder vorher schon erzählt hat, überwältigt es mich doch ein wenig.

Mittlerweile sind wir nur noch 4 Austauschschüler von 9 hier in meiner Stadt. Und die Verabschiedigungen waren auch wirklich nicht leicht. Sarah und Mary, beide aus den USA, sind vor fast einer Woche nach Hause geflogen und es sind reichlich Tränen geflossen. Die beiden wollten schon extra nicht, dass wir sie zum Flughafen begleiten, aber trotzdem haben wir alle Tränen vergossen.

(Ich, Sarah, Charlotte, Mary) auf meiner Abschiedsparty
Letzten Freitag hatte ich auch schon meine Abschiedsfeier, weil ich eine große Party zusammen mit zwei weiteren Austauschschülern gemacht habe und einer weiteren Austauschschülerin, die einen Tag vorher nach hause gekommen ist.
Also quasi eine Willkommens-/ Abschiedsparty.
Die Feier ist aber auch sehhhr gut gelungen, wir hatten eine menge Spaß mit unseren Klassenkameraden und unseren paraguayischen Freunden.

Am Samstag bin ich mit meiner Familie und Charlotte (aus Leipzig) und Maren (Idar-Oberstein) nach Asunción gefahren um in einen Circus zu gehen.
Der Circus war richtig cool, es war nämlich ein Circus ohne Tiere, also gab es eine menge Akrobaten, Magier und Clowns, die ich persönlich aber etwas gruselig fand.
Im großen Ganzen war die 2 stündige Vorstellung sehr faszinierend und gut gelungen.


Montag bin ich dann schon wieder nach Asunción gefahren, um Sophie (USA) mit den anderen Austauschschülern zum Flughafen zu bringen. 
Noch ein sehr trauriger Abschied, in solchen Momenten merkt man dann, wie sehr man doch zusammen gewachsen ist in den letzten 10 Monaten.

Am Flughafen haben wir auch noch Rob getroffen, der auch nach Hause geflogen ist.
(v.l.: Ich, Maren, Jorge, Aleka (Sophies Freund), Sophie, Sophies Gastmutter, Jimena (War in Deutschland), Chlarlotte)

Und das traurigste ist einfach, dass man nicht weiß wann man sich wieder sieht.


Okay, jetzt höre ich mal auf mir selber schlechte Laune zu machen. 
Am Samstag ist der Geburtstag von meiner kleinen Gastschwester und da werden wir zu unserem Campo fahren, so ähnlich wie eine Ranch und mein Gastvater will mir beibringen Auto zu fahren. Ich hoffe ich werde niemanden überfahren. 
Ich werde euch dann berichten. 

Bis Bald,
Jule

(oh Gott, jetzt kann ich schon "Bis bald" schreiben)

Montag, 20. Juni 2016

Der Countdown läuft!

Hallo meine Lieben!


Da es jetzt doch langsam auf das Ende zugeht, mache ich doch mal ein paar mehr Einträge. 

Die ersten Austauschschüler sind schon wieder zuhause angekommen und die Nächsten verlassen mich auch schon bald. Also mit verlassen meine ich, dass alle vor mir nach Hause fliegen. Ich werde die letzte hier in meiner Stadt sein und nicht wissen was mit mir anzufangen, weil alle schon weg sind. Quatsch natürlich! ich habe ja noch andere Freunde hier!

Letztes Wochenende hatten wir unser letztes Camp, wo schon einige Austauschschüler gefehlt haben. Das Camp war in Posadas, Nordargentinien, ein sehr laaaanger Weg von meiner Stadt aus. Etwa 9 Stunden. Vor allem dauern die Kontrollen an den Grenzen sehr lange. 

Naja als wir dann endlich gegen 12 Uhr nachts angekommen sind, gab es erstmal viiiele Umarmungen von der Austauschfamilie, danach ging es ans Kochen und Backen, da wir am darauffolgenden Tag so etwas wie eine große Ausstellung der verschiedenen Nationen hatten.
Also haben wir (deutschen) Apfelkuchen, Reibekuchen mit Apfelmus, Brezeln, Brot, Kekse, Salzbrezeln ( also die, die man in der Tüte kaufen kann), Haribo und keine Ahnung was wir noch alles hatten.

Danach mussten noch zwei Austauschschüler einen Vortrag halten vor dem Distrikt. Das ist den Beiden auch ganz gut gelungen, meiner Meinung nach. (Beide aus den USA)
Und Irgendjemand hatte für uns Austauschschüler auch ein Video mit den ganzen Bildern von den Camps gemacht, dabei sind auch einige Tränen herunter gekullert... Auch bei mir...

Am späteren Abend gab es dann noch eine Gala-Veranstaltung, wo wir uns alle etwas herausgeputzt haben.
Das war auch echt schön, mit richtig gutem Essen und Party im nachhinein.

In der Nacht sind wir dann aber leider auch schon nach Hause wieder gefahren, was echt etwas anstrengend war, so ganz ohne Schlaf, aber Engué, der Franzose, musste nach Hause, da er seine Sachen packen musste, weil heute, also Montag, ist sein Flug nach Frankreich gegangen. 
Das war auch echt eine traurige Verabschiedigung, man kennt sich einfach so gut, jetzt nach einem Jahr und dann mit dem nicht Wissen, wann man sich wieder sieht, oder ob man sich jeh wieder sieht... ich könnte echt immer wieder anfangen zu weinen.
Das ist echt tausend mal trauriger und schwieriger jetzt nach Hause zu fliegen, als damals als ich Deutschland verlassen habe. 

Aaaber ich habe ja noch 3 Wochen!!!
Also werde ich die genießen und zwar in vollen Zügen!

Hab euch lieb und wir sehen uns bald!
Julchen
Das war als wir die erste Austauschschülerin verabschiedet haben 






Das war die Austellung

Das sind alle Austauschschüler aus 4845, aber einige sind schon zu Hause


Wir durften sogar einen Baum pflanzen!

Freitag, 10. Juni 2016

Día de la independencia- Unabhängigkeitstag

Holaaa, (Hallooo,)

vor ein paar Wochen, genauer gesagt am 14. und 15. Mai haben wir die Unabhängigkeit Paraguays gefeiert. Und das tuen die Leute hier mit groooooßen Paraden, so wie ich sie noch nie gesehen, geschweige denn miterlebt habe. 

Wir hatten richtig schönes Wetter und es war sehr lustig anzusehen wie die normalerweise sehr verplanten Südamerikaner, doch mal etwas größeres auf die beine stellen konnten... :D

Ich musste zwei mal in der Parade mitlaufen, zuerst mit Rotary und dann später nochmal mit meiner Schule...

Hier sind die Bilder!





Die zukunfts Austauschschüler, 4 gehen in die USA

Die Austauschschüler, die nach Deutschland gehen. Der ganz rechte kommt in mein Distrikt!










Itaipu- Staudamm


Hallöchen!

Die Fotos habe ich eben noch auf meinem Computer gefunden. Die sind zwar schon ein bisschen älter, aber egal.
Am 10. Mai bin ich mit meiner ersten Gastfamilie nach Brasilien gefahren um den Austauschschüler, der aktuell bei ihnen wohnt, vom Flughafen abzuholen.

Und auf dem Rückweg sind wir noch am Staudamm Itaipú Vorbeigefahren.
Itaipú ist Guaraní und bedeutet so viel wie "Fels/ Stein der/ welcher klingt/ singt".
Nach dem Drei-Schluchten-Stausee in China ist der Itaipú der leistungsstärkste Kraftwerk der Welt.

Es war nochmal sehr schön etwas Zeit mit meiner Familie zu verbringen, auch wenn ich eine ganze Zeit lang nicht wirklich Kontakt zu ihnen hatte, hatte es sich so angefühlt als würde ich nach hause kommen, zumindestens ein Stück weit.
Man hat halt doch noch eine andere Bindung zu seiner ersten Gastfamilie, als zu den darauffolgenden ...


Naja hier sind die Fotos:


V.l.: Enguerrand aus Frankreich, Ich, meine erste Gastmama und mein erster Gastpapa, Kara aus den USA

Kara, Engué und ich waren die drei Austauschschüler, die meine erste Gastfamilie aufgenommen hat


Die Turbinen


Itaipú wird Geteilt, Auf der einen Seite arbeiten nur Paraguayaner und auf der anderen Seite nur Brasilianer. Nur in der Mitte der brücke gibt es ein Teil wo Paraguay mit Brasilien zusammen arbeitet. 

Der Stausee


Das paraguayische Nationaltier... fragt mich nicht wie die Art heißt.



Montag, 9. Mai 2016

Familienwechsel, Deutschland-Präsentation, Hamburger-Verkauf und Robin Schulz

Hallöchen ihr Lieben, 

nach hundert gefühlten Jahren mal wieder ein Update. :D
Naja eigentlich waren es nur ein Monat und ein paar Tage, aber in denen ist viel passiert.
Also fange ich mal an:

Am 10. April haben wir endlich in unsere 3. Gastfamilien gewechselt. Meine Familie heißt Gonzalez Franco mit Nachnamen, ich habe zwei Gastschwestern, aber die größere ist gerade in Deuschland, genauer gesagt in Dittelsheim-Hessloch in Rheinland-Pfalz und heißt Anahi, meine `kleine`Schwester heißt Ana Paula.
meine Gastmama heißt Adriana und mein Gastpapa Ruben.
Außerdem haben wir zwei `Hunde` die ich nicht leiden kann und sie können mich nicht leiden. 
Aber egal.. :D

Meine Gastfamilie ist so unglaublich nett und lieb. Hier fühle ich mich endlich mal wieder willkommen und als Tochter, das Gefühl hatte ich ja in meiner 2. Familie nicht so.

Ich hatte echt eine menge Glück, dass ich in diese Familie gekommen bin.

V.l.: Ana Paula, Adriana, Maren und Sophie (Andere Austauschschüler)

Die drei Personen hinten im Bild sind meine Familie. Bei einem Rotary-Meeting, deswegen sehen sie so gelangweilt aus :D



Dann hatten wir drei deutschen Mädels unsere Präsentation vor unserem Rotary Club. Die ist sogar super gut gelaufen! Wir haben richtig gutes Feedback bekommen und alle haben sehr gespannt zugehört. 
Wir hatten Folien über Deutschland im Allgemeinen, wie Einwohnerzahl, Fläche,...
Außerdem Politik, Geschichte, Essen, dann natürlich jeweils von uns drei Schule, Familie, Rotary Club in Deutschland und Region in der wir Leben, da wir ziemlich verstreut sind.
Ich aus dem Norden, Charlotte aus dem Osten und Maren aus dem Süd-Westen.


Natürlich habe ich auch meinen Club-Wimpel an unsere Club-Präsidentin übergeben

Übrigens war es suuuuper Kalt an dem Tag, und da die Paraguayer keine Ahnung von Dämmung haben, war es auch super kalt in den Häusern

V.r.: Charlotte, Maren und ich mit unseren coolen Blazern




Mit meinen Klassenkameraden haben wir eine Hamburgeseada gemacht, also wir haben gaaaanz viele Hamburger gemacht und sie dann verkauft, um Geld für die Abschlussfeier, sowas wie ein Abi-Ball, am Ende des Jahres.

Das war ein super lustiger Nachmittag, ich mag meine Companeros sooo sehr. Ich werde die alle so vermissen :(



Ihr seht, wir haben keine T-Shirts und kurzen Hosen an!! Es war echt kalt, so 17 Grad :D





Donnerstag, 24. März 2016

2. Rotary Camp in Puerto Iguazú

Hallöchen!

Vom 10. bis zum 13. März hatte ich mein zweites Distrikt Camp in Puerto Iguazú, Argentinien, dort wo die berühmten Wasserfälle sind.

Es war irgendwie ein bisschen chaotisch das Camp, zum Beispiel haben wir ewig gebraucht, um dort hin zu fahren, da wir über Brasilien nach Argentinien gefahren sind, und wir ewig lange an der grenze von Brasilien nach Argentinien warten mussten, weil die dort irgendwie extrem pingelig sind mit den Grenzkontrollen.

Aber wie auch immer, irgendwann sind wir doch im Hotel angekommen und dort haben schon alle auf uns gewartet und es gab ein großes Wiedersehen, weil wir uns da letzte mal im Dezember gesehen hatten.

Am ersten Tag hatten wir irgendwie gar kein Programm, was mich jetzt eigentlich nicht wirklich gestört hat, da ich so mehr Zeit hatte mich mit meinen Freunden zu unterhalten.
Abends bzw. am späten Nachmittag sind wir zu einem Ort gefahren, wo ganz viele Ureinwohner oder auch "Indianer" wohnen. 
Das war gefühlt mitten im Urwald und unser Reiseführer hat gesagt, dass es dort auch Schlangen, Taranteln und sogar Jaguar gibt.
"Natürlich nicht dort, wo wir uns aufhalten werden", aber ich war schon kurz vorm Umkehren, nur leider waren wir schon relativ weit im Wald drin und ich wollte dann auch nicht alleine zurück gehen.

Aber ich hab es dann doch noch durchgezogen und habe coole, selbsgebaute Fallen gesehen, Bananenbäume und sogar eine Passionsfrucht-Pflanze.

Das Haus besteht  aus Stöckern und Lehm



Das ist eine selbsgebaute Falle



Auf dem Rückweg mussten wir alle feststellen, dass unsere Schuhe vollkommen im Ar*** waren. Kennt ihr diese Plato-Schuhe, wo die Sohle nochmal 5 cm an Körpergröße hinzu schmuggelt?
Genau so waren unsere Schuhe, nur das unsere Sohlen dann vollkommen aus roter Lehm-Erde bestand.


Am Freitag hatten wir genauso wenig zu tun, also sind wir in den Pool gegangen, haben etwas die Stadt erkundigt und abends sollten wir kurz etwas planen für das nächste Camp, welches mit Inbounds und Outbounds sein wird und wo jedes Land einen Stand bekommen wird, um den Outbounds ein bisschen die Kulturen näher zu bringen.
Darauf freue ich mich schon richtig, nur schade ist, dass einige dann schon nicht mehr da sein werden, da sie vorher schon nach Hause fliegen.

Am Samstag sind wir schon früh aufgestanden, weil wir die Cataratas, also die Wasserfälle, besuchen gefahren sind.
Die Ausblicke die man dort hatte waren echt unglaublich und atemberaubend. Außerdem sind wir auch mit einem Boot zu den Wasserfällen gefahren. 
Ich hatte eher das Gefühl, dass wir unter den Wasserfällen waren, da wir so unglaublich nass geworden sind, ich konnte noch nicht mal mehr meine Augen offen halten, weil einfach überall Wasser war!















Am Sonntag ist nicht mehr viel passiert, es sind nur nach und nach immer mehr Leute abgereist, bis wir dann endlich auch uns auf den Heimweg gemacht haben.