Samstag, 26. Dezember 2015

Jahamina Patagoniape!

Hallo meine Lieben!!

Jaja ich weiß, ich bin richtig gut im regelmäßig updaten!
Aber da ich gerade meine unglaublich tolle Patagonien Reise hinter mir habe, wo ich 21 Tage mit den aller besten Austauschschülern durch Paraguay, Argentinien und Chile gefahren bin, wolle ich euch nochmal ein paar Eindrücke von meiner tollen Zeit hier geben.
(Ich mache natürlich nur updates, weil ich es möchte, nicht weil ich dazu gedrängt werde :D )

Wir waren 53 Austauschschüler, 2 Rotexer, 1 Rotaryerin und 2 Leute von dem Reiseunternehmen. Wir sind am 24.11.15 von Asunción nach Clorinda, Argentinien gefahren. Am Anfang waren wir nur um die 10 Austauschschüler und haben dann nach und nach die anderen Austauschschüler in verschiedenen Städten eingesammelt.

Deutschland, Amerika, Frankreich, Dänemark
Das war unser Auto, dann gab es noch ein zweites. Mit den beiden Autos sind wir zur Grenze nach Argentinien gefahren und sind in unseren großen Reisebus umgestiegen. 
Und übrigens habe ich noch nie so wertgeschätzt, dass man in Europa ohne weiteres über die Grenzen, in andere Länder einreisen kann. Hier mussten wir immer alle 53 Austauschschüler aussteigen unseren Pass vorzeigen, jeweils bei dem Land wo man ausreist, und danach bei dem Land wo man einreist.
Wobei wir europäische Austauschschüler noch mehr Glück hatten, als zum Beispiel die nordamerikanischen oder die taiwanesischen, weil die brauchten für jedes Land ein Visum, wir Europäer konnten immer mit diesem Touristenvisum einreisen.


Außerdem habe ich bevor ich losgefahren bin von meiner ersten Gastfamilie dieses Nackenkissen bekommen. Hinten stehen noch ein paar wörter auf Guaraní drauf, die so viel heißen, wir erwaten dich, komm bald wieder...

Die erste Nacht sind wir schon gleich einmal durch gefahren und am nächsten Tag waren wir komplett und sind in unserem ersten Hotel angekommen. Da haben wir nicht viel gemacht, außer uns besser kennen zu lernen und in der Stadt herum zu laufen.

Am nächsten Tag ging es dann auch schon weiter nach Calafate. Da haben wir PINGUINE und WALE gesehen. Und das nicht im Zoo, sondern in ihrer natürlichen Umgebung.



Das war ein Baby-Wahl und seine Mama
Und dann waren wir noch in einem Museum

Dann standen die Pinguine einfach überall rum, und wir konnten mega nah ran gehen, aber natürlich nicht anfassen.





Am nächsten Tag sind wir zu einem See gegangen. Das war so schön, ich kann es euch gar nicht beschreiben. Aber hier sind die Bilder.


Das war eigentlich nur der kleine See nebenan

Hinter uns ist der eigentliche große See





Am 6. Tag sind wir mega lange zu einem Berg, Naja der war nicht so hoch, aber auch nicht wirklich klein, gefahren, nur um da einmal hoch zu laufen, was echt anstrengend war, weil jeder dachte, dass es kalt wird, aber die Sonne hat geschienen, also war es doch wieder nicht so kalt. Naja dann sind wir alle da hoch gewandert und haben unsere drei Bilder gemacht und sind danach wieder herunter gewandert.







Auf dem Rückweg haben wir schon einmal einen Blick auf unser Ziel für den nächsten Tag werfen können. Den Perito Moreno Gletscher, 3. größter Gletscher der Welt.




Am nächsten Tag ging es schon früh los zum Gletscher, diese Exkursion war nicht mit im Preis von der ganzen Tour enthalten, aber ich bin echt froh es trotzdem gemacht zu haben. Ich fand die Wanderung auf dem Gletscher mit eins der besten Erlebnisse auf der ganzen Fahrt. 
Zuerst mussten wir alle mit einem Boot über den See rüber und haben auf dem Weg schon einige Eisschollen gesehen.
















Danach sind wir etwa 20 min näher an den Gletscher gelaufen und haben solche Spikes für unsere Schuhe bekommen.



Wir mussten uns dann da in kleine Hütten setzen und haben
 die Spikes angezogen bekommen.

Das ist die gute Sophie, auch aus meinem Heimatdistrikt, man sieht hier ein bisschen die Spikes. Außerdem ist Sophie echt eine unglaublich tolle Freundin geworden. 

Und dann ging es nach einer kurzen Einweisung, wie wir uns verhalten und wie wir mit den Spikes laufen sollen, auch schon los auf den Gletscher! 







Das waren kleine Pfützen bzw. kleine Bäche im Gletscher.
Das Wasser war so blau, ich habe noch nie so schönes, blaues Wasser gesehen.

Ich fand die Gletscher-Exkursion mit am schönsten. Und zwar weil ich schon meine Vorstellungen von einem Gletscher hatte, weil ich schon tausend mal einen im Fernsehen oder in einem Buch gesehen habe, aber wenn man dann erstmal einen vom nahen sieht, oder sogar darauf steht, ist das alles viel schöner und aufregender.

Am 8. Tag sind wir um 2 Uhr nachts nach Ushuaia los gefahren. Ushuaia ist die südlichst liegende, bewohnte Stadt der Welt und um da hin zu gelangen, mussten wir auch einmal durch Chile durch. Eigentlich haben wir in Chile echt nichts gemacht, aber wir haben die Stempel im Reisepass, was schon irgendwie cool aussieht. 

Ushuaia liegt auf einer Insel im Gebiet Tierra del Fuego, was so viel heißt wie Feuerland.
Am Ankunftstag haben wir nicht mehr viel gemacht, aber dafür sind wir am nächsten Tag in die Stadt gegangen und haben uns ein bisschen in den vielen einheimischen Geschäften herumgetrieben. 
Außerdem haben wir ein großes Schiff gesehen, das kurz davor war zum Südpol aufzubrechen.
Am Nachmittag sind wir zu einem Ausblickspunkt gefahren, die Landschaft ist wirklich wunderschön, sogar am Ende der Welt.




Erstmal ein Foto machen,
 wenn man was von zu hause am anderen Ende der Welt sieht



















Die nächsten Tage sind wir nur noch gewandert, gewandert und noch mehr gewandert. Was auf der einen Seite total nervig und anstrengend war, aber dadurch dass die ganzen super coolen Austauschschüler dabei waren, war es die meiste zeit total witzig.
Hier sind nochmal ein paar Bilder:





Als dann doch das Ende immer näher kam, und die ersten Austauschschüler schon in ihrer Stadt angekommen waren und aus dem Bus ausgestiegen sind, hat man erst gemerkt wie krass man zusammen gewachsen ist. Sophie, eine Freundin von mir hat gesagt: "Es fühlt sich an, als müsste man seine Familie zum zweiten mal verlassen."
Wir werden uns zwar noch öfters sehen, auf den nächsten Orientations und so, aber man weiß es wird nie wieder so sein, wie diese 20 Tage.

Ich vermisse wirklich jeden einzelnen, der mit auf der Tour war und ich möchte nochmal Danke an Mama und Papa sagen, die mir diese Tour ermöglicht haben und an jeden einzelnen der mit auf der Patagonien Reise war.

Ich werde diese Zeit nie in meinem Leben vergessen und ich werde diese tollen Erlebnisse immer bei mir tragen.
Danke!

Eure Jule

Ein Austauschschüler hat einen kurzen Film über unsere Reise gemacht, da könnt ihr auch mal rein gucken!

Patagonien Kurzfilm




Mittwoch, 4. November 2015

Typisch paraguayisches Essen

Hallo ihr lieben!

Ich habe mir gedacht, dass es euch eventuell interessieren würde, wie die paraguayanische Küche aussieht und die Übeltäter, die mich jetzt schon dicker gemacht haben.
Also hier geht's los:


Das sind Empanadas. Empanadas sind echt unglaublich lecker, mein absolutes Lieblingsessen auf der Welt. Vor allem die Empanadas von der Cousine meiner Mutter!!!
Oben abgebildet sind Empanadas con carne, also mit Fleisch und eigentlich ist dann da noch immer Ei drin und ein paar Kräuter und noch ein bisschen Gemüse.


Das sind Empanadas de jamón y queso, also Schinken und Käse. Die sind auch ganz lecker aber ich mag die mit carne lieber.

Aber im Allgemeinen gibt es unglaublich viele verschiedene Sorten an Empanadas (und keine einzigen in Deutschland). Zum Beispiel im Ofen zubereitete oder frittierte, dann gibt es welche mit verschiedenem Teigmantel unter anderem auch mit Mandioca (wird gleich noch gezeigt)

Das ist Sopa Paraguaya, Das national Gericht. Das besteht hauptsächlich aus Mais, wie fast alle Gerichte hier, und Käse, Fett, Eiern, Butter und Milch. Also sehr gesund... Nicht.
Trotzdem sehr lecker, vor allem die von meiner Oma hier!



Das ist Mandioca, so wie wir in Deutschland Kartoffeln essen, essen die hier Mandioca. Das ist eigentlich bei jedem Essen mit dabei und schmeckt auch ähnlich wie Kartoffeln, die Konsistenz ist ein bisschen härter und in der Mitte der Mandioca ist immer so ein Strang, den man nicht mitessen kann.

Oben ist die Mandioca ungeschält und unten gekocht und fertig zubereitet.



Das ist Chipa Guazú. Das ist so unfassbar lecker und schmeckt am besten, wenn das gerade erst aus dem Ofen kommt.
Chipa Guazú besteht aus Mais, Queso paraguayo, Öl, eigentlich fast genauso wie Sopa. :D


Das nennt man Milanesa Napolitana und ist quasi wie Hamburger Schnitzel, nur dass das Rindfleisch ist, noch eine scheibe Schinken drauf ist, Ei und viel viel Käse.
Sehr sehr lecker, und dazu gibt es IMMER Mandioca.


Das ist Chipa, eine Art Keks bzw. Brot- Gebäck. Darin ist auch Käse, so wie immer... :D
und dazu trinkt man Cocido, das schmeckt so ähnlich wie Schwarzer Tee mit viel zucker und Milch. Alles sehr lecker, nur halt auch so ungesund!!


Das ist Tarta, der Boden besteht aus Mürbeteig und darauf eine Art Vanillepudding mit Pfirsich. Unglaublich lecker wenn meine Mama das hier zubereitet!

Und zum Schluss ein Getränk, natürlich OHNE Alkohol.

Das ist Fanta Guaraná, und schmeckt irgendwie nach Gummibärchen, sooo lecker!!!
Warum gibt es das alles nicht in Deutschland?!
Ich werde das so unglaublich vermissen, oder jeden Tag das selber backen müssen.


Liebe Grüße an alle, die das hier lesen!
Bis bald......

....Wenn ich dann mal wieder bock habe was zu schreiben ;)